Projektarchiv

Das Diorama der biologischen Vielfalt

Die Schüler*innen der Klasse 8.1 haben im Rahmen des Programms »Kulturagenten für kreative Schulen« in zwei Projektwochen aus historischen Sammlungsschränken (Baujahr 1889) unseres Kooperationspartners Museum für Naturkunde Berlin ein multifunktionales Terrarium der  Superlative gestaltet. Unter der Anleitung der Künstler*innen Folke Köbberling, Rob Vrijen und Joachim Hamster Damm haben die Kinder die Schränke zersägt, geschliffen und völlig neu zusammengesetzt  und mittels Kunst zum Leben erweckt. Anschließend wurden mit Styropor, Kunstgips und Sand des Schulhofes Kunststeine geformt, die als naturnah gestaltete Felsformation  unseren Mongolischen Rennmäusen ein neues Zuhause bieten. Gleichzeitig blieb der Sammlungscharakter der Schränke erhalten, sodass nun die Schubladen als Dioramen (Schaukästen) dienen und verschiedene Interpretationen unserer SchülerInnen enthalten, die in der kreativen Auseinandersetzung mit der Sammlung des Urvaters unseres Schulzoos – Herrn Kranzin – entstanden sind. Diese Dioramen fungieren einerseits als interaktives Memory, Ausstellungskästen und Wunderkammern, denn sie enthalten Skurriles, Geordnetes, Erdachtes und Verstecktes.
Hier vereinen sich also Berliner Kunst- und Kulturgeschichte, die Reformierung der Tierhaltung durch Carl Hagenbeck, die Geschichte der Hagenbeck-Schule und der Blickwinkel unserer Schüler auf all das in einmaliger Weise. Zu bestaunen ist es in einer Wunderkammer der Jetztzeit – unserem Vivarium.

Der Aufbau eines Schulgartens · Ein Projekt der Hagenbeck-Schule

Seit zwei Jahren bemüht sich die Hagenbeck-Schule um den Aufbau eines eigenen Schulgartens, der für den WAT-Unterricht und für Gartenbau-Projekte dringend benötigt wird. Dank des großen Engagements von unserer Sozialpädagogin Frau Trauzettel, Frau Brandt (Fachbereich Biologie) und Herrn Herrmann (Fachbereich WAT) konnte das Bauvorhaben im Frühjahr 2014 realisiert werden. Das Ergebnis ist ein barocker Bauerngarten, in dem bereits Obstbäume gepflanzt und Kräuter-Hochbeete angelegt sind und mittlerweile viele einheimische Gemüsesorten angebaut und geerntet wurden.  Übrigens: Die Berliner Woche berichtete! – Unsere neueste Errungenschaft ist ein originaler Lehmbackofen, in dem unsere Schülerinnen und Schüler selbst Brot, Kuchen und Speisen zubereiten können. Unser selbstgeerntetes Gemüse kommt auf die Pizza, die Früchte auf den Kuchen. Lecker!

Projekt »25 Jahre Mauerfall« – Eine Schule am Ort des Geschehens

Am 18.11.2014 nahmen Schüler*innen der Klasse 10.2 unserer Schule im Rahmen des Projekts »25 Jahre Mauerfall« an einer Präsentationsveranstaltung in der Mauergedenkstätte Bernauer Straße teil. In Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Kai Wegner (CDU) stellten 6 Schulen aus dem ehemaligen Grenzgebiet zwischen der DDR und BRD ihre Projektergebnisse vor. Als Berliner Schule war die Hagenbeck-Schule vertreten. Unter dem Thema »Eine Schule am Ort des Mauerfalls« hatten einige Schüler*innen der Klasse 10.2 Eltern, Verwandte und Lehrer*innen zu ihren Erinnerungen an den 9. November 1989 interviewt. Andere Schüler*innen recherchierten die Ereignisse dieser historischen Nacht an der Bornholmer Brücke. Die Ergebnisse wurden am PC zusammengefasst und bearbeitet. Die Bilder, die wir exklusiv vom Bildarchiv Umbruch e.V. zur Verfügung hatten sowie unsere Texte wurden auf Rollups gedruckt. Am 18.11.2014 präsentierten die Schüler*innen ihre Ergebnisse. Die Veranstaltung wurde von einem Fernsehteam vom TV Berlin aufgezeichnet und am Abend in der Sendung »Kiez konkret« gesendet. Für die Schüler*innen waren die Interviews und Rechercheergebnisse besonders wichtig, da sie sich intensiv mit den Ereignissen  des 9. November 1989 auseinandergesetzt haben und so viele interessante Erfahrungen machen konnten.

Bildungslaub · Ein Projekt im Rahmen des Programms Kulturagenten für kreative Schulen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7.3 der Hagenbeck-Schule fertigten im Mai 2014 aus alten Lehrbüchern neue Erkenntnisobjekte. Sie hinterfragten in dem Projekt das bildungsgeschichtlich als »Buchschule« bezeichnete Bildungskonzept auf künstlerische Weise. Vom 11.06. bis 08.07.2014 waren die Ergebnisse des Kunstprojekts in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek in Weißensee zu besichtigen. Einen guten Einblick in das Projekt verschafft der sehenswerte Film „Bildungsurlaub“, den unsere »Projektgruppe Film« und das Medienprojekt Berlin erarbeitet haben.

Unser FREILANDLABOR

Unser Bauwagenprojekt neigt sich dem Ende zu und geht damit der endgültigen Fertigstellung entgegen. In der Woche vom 22. – 26.04.2013 bekam nun auch die letzte unserer vier siebten Klassen die Gelegenheit ihren eigenen Unterrichtsraum zu gestalten. Wie im Jahr zuvor wurde mit großer Begeisterung gemalert, gehämmert, geschliffen, gesägt und geschrubbt. Auch diesmal wurde das Projekt, das im Rahmen der Kulturagenten für kreative Schulen gestaltet wurde, angeleitet von dem Künstlerduo aus Folke Köbberling und Robert Vrijen und unterstützt durch Christian Hoppe. Unter der Betreuung von vier Lehrer/innen werkelten unsere Schülerinnen und Schüler in zwei Schichten, sodass nun vorrangig der Innenausbau auf den Weg gebracht werden konnte und das Labor von außen seinen letzten Schliff bekam. Der Film „Das Freilandlabor“ zeigt unseren Schulgarten mit dem neuen Labor.

Das BERLIN PROJEKT · Wir erforschen unsere Stadt

Im Schuljahr 2012/2013 führten wir in der Jahrgangsstufe 8 eine Projektwoche zur Erkundung unserer Hauptstadt durch. In kleinen Lerngruppen erarbeiteten die Schüler zunächst historische Fakten zu ausgewählten Gebäuden im Stadtbezirk Mitte. Aus den Gruppenbeiträgen entstand ein Weg des Wissens, der uns an einem ausgiebigen Exkursionstag vom Strausberger Platz bis zum Reichstagsgebäude leitete. Am Beispiel der Architektur setzten sich unsere Schüler mit der Geschichte der Stadt und dem Schicksal einzelner Gebäude auseinander.